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Mathematik "Einstein"

Seit Jahren existieren kompetenzorientierte Unterrichtsvorgaben für das Fach Mathematik, sie orientieren sich an den länderübergreifenden Vorgaben der Kultusministerkonferenz. Sie bieten Orientierungen darüber, welche Inhalte, Methoden, Fertigkeiten etc. zu bestimmten Zeitpunkten im Bildungsgang verbindlich erreicht werden sollen. (nach MA-Lehrplan NRW)

Die GSG fühlt sich insbesondere in den Einsteinkursen – aber nicht nur da – diesen Vorgaben verpflichtet. Die zu erwartenden Lernergebnisse in Form von fachbezogenen Kompetenzen sind der rote Faden für die Planung und Durchführung von Unterrichtsreihen bzw. für die Evaluation in den Klassenarbeiten.

Das GSG-Konzept für das Einsteinprofil trägt Früchte: Die Lernerfolge der Schüler aus diesen Kursen bei zentralen Prüfungen (VERA8, ZP10, Vergleichsarbeiten in Jg. 11 und zentralem Abitur) sind überdurchschnittlich gut.

Das Einstein-Profil

 

Die Kernlehrpläne für Mathematik NRW definieren als Zentrale Leitideen einer grundlegenden mathematischen Bildung:

  • das entdeckende Lernen,
  • das beziehungsreiche Üben,
  • den Einsatz ergiebiger Aufgaben,
  • die Vernetzung verschiedener Darstellungsformen sowie
  • Anwendungs- und Strukturorientierung.1

Seit dem Schuljahr 2002/2003 hat sich für Schülerinnen und Schüler mit besonderen mathematischen Fähigkeiten und Interessen das Profil „Einstein“ an unserer Schule etabliert.

Die Schülerinnen und Schüler dieser klassenübergreifenden Lerngruppen haben zwei Unterrichtsstunden Mathematik mehr als die übrigen Schülerinnen und Schüler ihrer Klasse. Die zusätzlichen Zeiten bei dem vertrauten Mathematiklehrer bieten mehr Raum, um sich mit der Welt der Zahlen, Formen, Funktionen und Wahrscheinlichkeiten vertiefend und mit Freude auseinanderzusetzen. Der Einstein-Unterricht ist in besonderer Weise kompetenzorientiert. Die vom Lehrer gesteuerten Lernumgebungen gehen ganz oft vom Alltag der Schülerinnen und Schüler aus, integrieren mit zunehmendem Alter systematisch digitale Hilfsmittel, üben die Prozesse des Argumentierens und Beweisens mathematischer Zusammenhänge durch Rückgriff auf Bekanntes ein, etc.

Die ‚Einstein-Räume‘ bieten Materialien für offene und kooperative Unterrichtsformen, die zusätzliche Unterrichtszeit wird genutzt, um individuelle und selbstbestimmte Lernprozesse anzuregen und zuzulassen. In jedem Einsteinkurs gibt es beginnend mit dem fünften Jahrgang eine ausgeprägte Feedback-Kultur, welche sich auch in der Gestaltung von Plakaten und Portfoliomappen sowie in der Erstellung und Bearbeitung von Lernstandstabellen und Lernziellisten wiederfindet.

Die Medienecken innerhalb der Räume sowie die Computerräume der Schule bilden die Grundlage für das Anwenden und Nutzen der Mathematik durch Tabellenkalkulationen, dynamische Geometriesoftware oder auch Freiarbeitsmöglichkeiten.

Die Teilnahme an Mathematikwettbewerben (Dortmunder Mathematikwettbewerb, Känguruwettbewerb…) gehört seit Beginn des Profils dazu und hat schon zu vielen Erfolgen geführt, die nachhaltig das Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler stärken.

1 vgl. Kernlehrplan für die Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen. Mathematik. 1. Auflage 2004. Ritterbach Verlag.

Zusätzliche Informationen