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Geschwister-
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Schulsozialpädagogik
Immer wieder geraten Schulen ins Rampenlicht der Öffentlichkeit, wenn es um Gewalt und Mobbing unter Kindern und Jugendlichen geht. An unserer Schule fühlen wir uns in besonderem Maße der Aufgabe verpflichtet, den Kindern und Jugendlichen ein gutes Rüstzeug zum sozialen Miteinander auf den Weg zu geben.

In der Präambel unseres Schulprogramms ist formuliert, das die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Dortmund ein Haus des sozialen Lernens sein soll, in der den Schülerinnen und Schülern trotz unterschiedlicher sozialer Herkunft und kultureller Orientierung vielfältige Möglichkeiten geboten werden, miteinander zu leben, die Freizeit sinnvoll zu nutzen, am kulturellen Leben teilzuhaben, aktiv an der Gestaltung des Schullebens mitzuwirken und dabei Unterschiede nicht als trennend, sondern als bereichernd zu erfahren.

Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sollen durch ein Programm des „Sozialen Lernens“ Handwerkszeug für konstruktive Auseinandersetzungen erwerben und lernen, ihre Kraft für und nicht gegeneinander einzusetzen. Ziel ist es, die Persönlichkeit der Schüler/innen zu stärken und sie zu konstruktiver Konfliktlösung zu befähigen.

Schüler/innen, die lernen, miteinander umzugehen, können besser lernen und mehr erreichen als andere, die ihr Potential aufgrund von Konflikten und Auseinandersetzungen nicht nutzen können.

Im Folgenden werden Sie sehen, wie „Soziales Lernen“ in den jeweiligen Jahrgängen in unseren Schulalltag integriert ist.


Jahrgang 5

Bei der Arbeit mit Kindern aus dem 5. Jahrgang musste ich immer wieder feststellen, dass es sich wiederholende Probleme, bzw. Schwierigkeiten im Miteinander der Kinder gibt.

Jede Schulklasse durchläuft die Entwicklungsphasen, die jede Gruppe beim Prozess des Zusammenwachsens erfährt.

In dieser Phase arbeite ich in sehr engem Kontakt mit den Klassenlehrern. Meine Arbeit konzentriert sich auf Einzelgespräche und Kleingruppenarbeit. Oft trenne ich dabei je nach Problemlage Jungen und Mädchen. Meine wichtigste Aufgabe sehe ich darin, bei den Kindern Empathie für den Anderen / díe Andere zu wecken. Dies ist eine grundlegende Fähigkeit, um dauerhafte Freundschaften schliessen zu können.


Jahrgang 6

Im 6. Jahrgang findet relativ früh eine Klassenfahrt statt. Diese steht bei allen Klassen vorrangig unter dem Motto: „Gemeinsam statt Einsam“. Viele Jugendherbergen und Jugendgästehäuser bieten Programme zum Sozialen Lernen an. Hiervon wird gerne Gebrauch gemacht.

Da die Konflikte im 6. Jahrgang nicht weniger werden, sondern erfahrungsgemäß in eine neue Dimension eintauchen, arbeite ich mit den Kindern, Mädchen und Jungen getrennt, in einem Zeitraum von ca. 6 Wochen intensiv daran, sozialintegrative Werte und Normen dauerhaft zu verinnerlichen. Auch dieses findet in einem Programm zum Sozialen Lernen statt.

 

Jahrgang 7


Die Projektwoche des 7. Jahrgangs ist der Geschichte der Geschwister-Scholl gewidmet. Vertieft wird dieses Thema durch den Besuch des BVB-Lernzentrums, welches die Themen: Rassismus & Rechtsradikalismus und Zivilcourage & Gewaltprävention zur Wahl stellt.

Ebenso werden im 7. Jahrgang Schüler und Schülerinnen zu Streitschlichtern ausgebildet. Diese Ausbildung findet im 2. Halbjahr statt. Zu Beginn des 8. Jahrgangs stehen diese dann den jüngeren Jahrgängen als Streitschlichter zur Verfügung.

 

Jahrgang 8

Wie in jedem Jahrgang, so steht auch im 8. Jahrgang die Arbeit in Form von Einzefallhilfe, als auch Kleingruppenarbeit im Mittelpunkt.

 

Jahrgang 9 und 10

Die soziale Arbeit in den Jahrgängen 9 und 10 ist geprägt durch berufsvorbereitende Maßnahmen. Das heißt: Gruppenarbeit mit Schülerinnen und Schülern, deren Abschluss gefährdet ist: Reorientierung auf Schule, Motivationsförderung, Arbeits- und Lerntechniken, Einüben von Problemlösungsstrategien in Bezug auf Lernprobleme und Autoritätskonflikte.

Erstellung von Konzepten und Durchführung von Projekten der Lebens- und Berufsplanung.

Ebenso gehört dazu, die individuelle Beratung zur Schullaufbahn, Alternativen und Berufswahl (Strategien zur Erreichung von angestrebten Schulabschlüssen, Information über alternative Bildungsmöglichkeiten, Beratung bei der Berufswahl). Trainings von Einstellungstests und Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen zählen zum Hilfsangebot für diese Jahrgänge.

 

In der Oberstufe

Individuelle Hilfen stehen im Vordergrund. Ich berate und begleite unsere Oberstufenschülerinnen und Schüler in schwierigen Lebenslagen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit für Schüler/innen aus dem Pädagogik-Kurs, ein sozialpädagogisches Praktikum bei mir zu machen. Über einen gewissen Zeitraum betreuen diese Schüler/innen in Form einer „Patenschaft“ einen Schüler oder eine Schülerin aus den jüngeren Jahrgängen. Dies wird von mir in Supervision begleitet.

Zusätzliche Informationen