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Geschwister-
Scholl-
Gesamtschule

Methodenkonzept

Seit ungefähr 10 Jahren wird die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule durch ein innovatives Methodenkonzept begleitet, dessen Ziel es ist, den Heranwachsenden Lernstrategien, Visualisierungs- und Präsentationstechniken sowie kooperative Lernformen nachhaltig zu vermitteln. Dadurch soll es ihnen ermöglicht werden, Erlerntes dauerhaft zu speichern, anschaulich darstellen zu können und im kooperativen Miteinander ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern. Unsere Schule hat es sich zum Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler so zu fördern, dass Lernen dauerhaft gelingt. Das ist in einem umfassenden Methodencurriculum von Klasse 5 bis 10 bzw.13 für alle verbindlich festgeschrieben.

Methodenkonzept der GSG

In jedem Jahrgang werden an 4 bis 5 Tagen im Schuljahr sogenannte Methodentage durchgeführt, an denen im schulinternen Curriculum festgeschriebene Methodenbausteine erarbeitet werden, die für alle Lehrer auch in der thematischen Festlegung verbindlich sind. Das Klassenlehrerteam arbeitet mit seinen Schülerinnen und Schülern im Klassenraum von der 1. bis zur 5. Stunde. Dieses rhythmisierte Zusammensein von Klassenlehrern und Schülerschaft trägt zu einer starken sozialen Bindung bei und unterstützt eine Atmosphäre von Vertrauen und Sicherheit. Darüber hinaus können die Klassenlehrer wünschenswerte soziale Prozesse anbahnen.

Der Fachbereich (z.B. Deutsch, Mathematik, Englisch oder Naturwissenschaften), aus dem die Themen und Materialien stammen, mit dem die jeweilige Methode eingeführt wird, wechselt. Die Präsentation der Ergebnisse des Methodentages im Klassenraum zeigt auch den anderen unterrichtenden Kollegen, welche Methoden die jeweilige Lerngruppe bereits beherrscht, bzw. was weiter trainiert werden kann. Eine sogenannte Methodenmappe lässt die Schülerinnen und Schüler den eigenen Lernzuwachs in der Methodik wie auch im Bereich der Kooperativen Lernformen (nach Norm Green1 ) über die Jahre hinweg sukzessive erkennen und reflektieren.

Kooperative Lernformen zielen darauf ab, die Schüler stärker zu aktivieren, weil sie einen altersgerechten gedanklichen Austausch innerhalb der Schülergruppe zulassen und die sozialen Kompetenzen stärken.

Zur Ausarbeitung des schulinternen Methodencurriculums und der fachlich kompetenten Beratung der Jahrgänge steht ein gut ausgebildetes und engagiertes Moderatoren- und Kollegenteam zur Verfügung. Dieses Team reflektiert den Ausbildungsstand der Schülerschaft vor dem Hintergrund neuer Lernstandards (VERA 8; ZAP 102; Zentralabitur ) und zukünftiger Ausbildungsanforderungen in Beruf und Studium. Es entwickelt Methoden und Unterrichtsvorhaben, die durch ihre Schülernähe und motivierende Aufbereitung anhaltende und exemplarische Lernzuwächse ermöglichen.

Während in den Jahrgängen 5 und 6 der Schwerpunkt auf der Selbstorganisation liegt, z.B. Zeitmanagement an einer Ganztagsschule, effektives Üben und Vorbereitung von Klassenarbeiten, verlagert er sich in den Jahrgängen 7 und 8 auf die Visualisierung von Lerninhalten und Recherchetechniken. In den Jahrgängen 9 und 10 werden im Bereich der Präsentation und Projektplanung vielfältige Kompetenzen gefordert, die in ihrer Förderung von Teamgeist und Selbstständigkeit schon auf spätere Berufs-und Ausbildungsanforderungen hinführen. Damit vermittelt das Methodenkonzept der GSG viele Basiskompetenzen, die von der Bildungskommission NRW gefordert werden, nämlich unsere Schülerinnen und Schüler handlungsfähig zu machen, damit sie ihren individuellen Bedürfnissen und auch den gesellschaftlichen Anforderungen gerecht werden können.3

1 N. Green siehe Kooperatives Lernen u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Kooperatives Lernen

2 VERA 8 (Vergleichsarbeit) Standardsicherung NRW; ZP 10 (Zentrale Abschlussprüfung 10) www.schulministerium.nrw.de/vera oder /zp (Informationen Eltern)

3Forderung der Bildungskommission NRW 1995 u.a. d-nb info/ 991423992/04

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