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Tablet - Kurse Chinesisch an der GSG

Erstmals Tablet-Kurse Chinesisch an der Geschwister-Scholl- Gesamtschule

Kooperationsprojekt des NRW-Schulministeriums und der Firma Huawei

 

Schon seit vielen Jahren lernen viele Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Chinesisch. Was an anderen Schulen noch als exotisch gilt, hat sich hier bereits als Haupt- und Abiturfach etabliert. Nun soll dieses innovative Sprachenkonzept durch die Einrichtung von Tablet-Kursen im Chinesischunterricht weiter gefördert werden. Am kommenden Dienstag starten Nordrhein-Westfalens Ministerin für Schule und Weiterbildung, Sylvia Löhrmann, und die Düsseldorfer Fa. Huawei gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum die Bildungsinitiative „Chinesisch 2.0 an Schulen in NRW“ und die Geschwister-Scholl- Gesamtschule ist als eine der beiden Pilotschulen an dem Projekt beteiligt. Rund 30 Tablet-PCs und ein interaktives Whiteboard werden dabei den Chinesischlernern der Geschwister-Scholl-Gesamtschule „überreicht“. Die Initiative soll den Einsatz digitaler Medien im Chinesischunterricht fördern, um den Fremdsprachenerwerb effizienter und handlungsorientierter zu gestalten. „Besonders im Fach ‚Chinesisch’ bietet sich die Anwendung neuer Medien an“, so Dr. Christina Neder, Chinesischlehrerin an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, die das Projekt als Dozentin der Fachdidaktik Chinesisch an der Ruhr-Universität Bochum auch wissenschaftlich betreut: „Das Erlernen der Schriftsprache stellt Chinesischlerner vor eine besondere Herausforderung. Auch in China wird heutzutage fast ausschließlich mit Computern geschrieben, so dass die Tablet-Kurse reale Lernsituationen ermöglichen. Neue Lernsoftware für Tablets bieten gute Möglichkeiten, Schriftzeichen besser lesen und schreiben zu können.“

Chinesisch als Fremdsprache wird in NRW immer populärer. Seit diesem Frühjahr ist für rund 3.000 Schüler an 50 Gymnasien und Gesamtschulen Chinesisch fester Bestandteil des Unterrichts und kann als Abiturfach gewählt werden. Eine Zahl, auf die Bildungsministerin Löhrmann stolz ist: „China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde. Die Auseinandersetzung mit der chinesischen Sprache, der Kultur und der Werttradition ist eine wichtige Zusatzqualifikation für junge Menschen, die berufliche Chancen verbessert und das persönliche Leben bereichert.“ Den Erfolg der vergangenen Jahre sieht Löhrmann als Auftrag, die Anstrengungen in Zukunft weiter auszubauen.

Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule beschreitet diesen Weg bereits seit 2004 und bietet Chinesisch seitdem als eine der wenigen Schulen in NRW als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 an. Die Schüler können Chinesisch auch in der Oberstufe als Abiturfach wählen; ca. 50 Schüler haben bereits erfolgreich ihr Abitur in diesem Fach abgelegt. Schulleiter Klaus Zielonka erläutert das Sprachenkonzept der Schule: „Wir wollen die interkulturelle Kompetenz der Schüler und Schülerinnen auch über den europäischen Kontext hinaus stärken, um sie für eine globalisierte Welt und ihre Anforderungen „fit“ zu machen.“ Im Rahmen des Projekts strebt die GSG zudem eine direkte Kooperation mit der Fa. Huawei an, die den Chinesischlernern der Schule weitere berufliche Optionen bieten soll. Deutschland-Chef Toni Cheng: „Huawei ist seit über zehn Jahren in NRW zu Hause, wir freuen uns, mit der aktuellen Initiative einen weiteren Beitrag hin zur Digitalisierung des Unterrichts leisten zu können. Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, den sprachlichen und kulturellen Austausch junger Menschen in Deutschland und China zu fördern. Das gegenseitige Verstehen stellt eine Kompetenz dar, die in unseren zusammenwachsenden Wirtschaftsräumen eine immer größere Rolle spielt. Wir sehen hier in den letzten Jahren auf beiden Seiten einen großen Fortschritt, der gerade durch die Offenheit junger Schüler und Studenten getragen wird.“

Die RUB hat das Projekt unter

http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/meldung/2014/10/meld02264.html.de

ins Netz gestellt.

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RN artikel vom 26.9.14.JPG
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