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Geschwister-
Scholl-
Gesamtschule

Förderkonzept

Individuelle Förderung bedeutet, die Potenziale aller Schülerinnen und Schüler auszuschöpfen, so dass der individuelle Lern- und Bildungserfolg für alle Lernenden gesichert ist. Es gilt passgenaue Lernangebote angesichts unterschiedlicher Lernvoraussetzungen zu entwickeln.

  • Auf der Ebene der Schülerinnen und Schüler geht es darum, die Potenziale jedes Einzelnen zu erkennen, zu entwickeln, zu fördern und den Bildungsverlauf durch systematische individuelle Beratung zu begleiten.
  • Für Lehrerinnen und Lehrer gilt es, eigenständiges Lernen in den Lerngruppen zu organisieren und zu begleiten. Für die Gestaltung der Lernprozesse sind Kenntnisse der Kompetenz- und Leistungsprofile in der Lerngruppe sowie der Motivations- und Interessenslagen der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung.
  • Auf der Ebene der Schule als System werden Rahmenbedingungen für die Förderung einzelner Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Kontexten gesetzt. Hierzu zählen z.B. strukturierte Angebote zur inneren und äußeren Differenzierung, Patenschaften und die innerschulische Konkretisierung der individuellen Förderung unter Berücksichtigung der individuellen Interessenlagen und der Potenziale des schulischen Umfeldes (vgl. Bildungsportal NRW).

Als Gesamtschule, die auf eine mehr als 30jährige Erfahrung im Umgang mit einer heterogenen Schülerschaft zurückblicken kann, hat die GSG ein engmaschiges Beratungsnetz entwickelt, an dem Lehrer und Lehrerinnen und Sozialpädagogen ebenso beteiligt sind wie Eltern- und Schülervertreter (siehe Beratungskonzept der GSG). Hervorzuheben ist hier zum Beispiel die Tatsache, dass jeweils zwei Klassenlehrer/innen sich um die Schüler/innen einer Klasse kümmern, nach Möglichkeit kontinuierlich von Klasse 5 bis 10.

Um die Gestaltung der Lernprozesse innerhalb der Lerngruppen zu optimieren, gibt es eine Vielzahl von Konferenzen, in denen ein intensiver Austausch der Kollegen/innen über die einzelnen Schüler/innen erfolgt. Diese Konferenzarbeit erfolgt an den i.d.R. unterrichtsfreien Dienstagnachmittagen. So tauschen sich alle Lehrer/innen einer Lerngruppe regelmäßig über die Kompetenzen und Leistungen der Schüler/innen aus und beratschlagen über konkrete Fördermaßnahmen. Ein im Terminplan festgelegter Austausch erfolgt ebenso zwischen allen Fachkollegen/innen eines Jahrgangs, um eine schülerorientierte gemeinsame Planung von Unterrichtsreihen und klassenübergreifende Lernerfolgskontrollen zu gewährleisten. Besonders engmaschig ist dieser Austausch, wenn es um besondere Projekte wie zum Beispiel die Inklusion oder die Aufhebung der äußeren Fachleistungsdifferenzierung in den höheren Jahrgängen geht. Mittlerweile vier fest der Schule zugeteilte Sonderpädagogen/innen sowie eine Sozialpädagogin unterstützen die Kollegen/innen.

Als Gesamtschule bietet die GSG eine Vielzahl von Möglichkeiten, individuelle Lernwege zu beschreiten. Hervorzuheben ist hier besonders das breit gefächerte Angebot der Profile/Lernschwerpunkte, aus denen die Schüler/innen im Jahrgang 5 auswählen können, um besondere Interessen bzw. Begabungen zu entwickeln, aber auch, um ggf. vorhandenen Entwicklungsverzögerungen und Lernschwierigkeiten zu begegnen. Eine ausführliche Beratung bei der Einschulung sowie ein ausgetüfteltes Diagnoseverfahren bezüglich der Lese-, Rechtschreib- und Ausdruckskompetenz helfen dabei, die richtige Wahl zu treffen und den Übergang von der Grund- zur weiterführenden Schule geschmeidig zu gestalten. Auch mit der Entscheidung für entsprechende Wahlpflichtfächer im Jahrgang 6 sowie die Wahrnehmung zusätzlicher Angebote (Fremdsprachen, Arbeitsgemeinschaften, Wettbewerbe...) ist die Gestaltung einer individuellen Lerner-Biografie möglich.

Einen Überblick über die Angebote der GSG bietet die folgende Aufstellung:


Förderung im BereichLese-Rechtschreib-Ausdruckskompetenz:

(Zuweisung nach Diagnoseverfahren vorder Einschulung):


Profil

Jahrgang

Anzahl W-Std.

Ziel

Deutsch intensiv

5 + 6

2

Rechtschreibförderung nach spez. Förderprogramm

Deutsch plus

5 + 6

2

Lese- und Schreibkompetenz, Ausdruckskompetenz

Goethe-Profil

5 bis10

2

wie Dplus mit anspruchsvollerem, kreativem Ansatz


Förderung im BereichFremdsprachen:


Profil/Zusatzangebot/Wahlangebot

Jahrgang

Anzahl W-Std.

Bilinguales Profil

5 bis 10

2

Bilinguales Abitur mit Englisch-LK und "History"

12 bis 13


WP I: Französisch, Chinesisch, Spanisch

6 bis 10 bzw. 13

4

Latein

8 bis 13

3

Chinesisch und Spanisch als neu einsetzende Fremdspr.

11 bis 13

4


Förderung im BereichMathematik/Naturwissenschaften:


Profil/Zusatzangebot

Jahrgang

Anzahl W-Std.

Mathe-Einstein-Profil

5 bis 10

2

Profil Neue Technologien

5 + 6

2

Profil Marie-Curie-Experimente

5 + 6

2

WPI: Naturwissenschaften

6 bis 10

3

Mathematik-, Biologie-Leistungskurse

11 bis 13

5


Förderung immusisch-künstlerischen Bereich:


Profil/Zusatzangebot/Wahlangebot

Jahrgang

Anzahl W-Std.

Picasso-Profil

5 + 6

2

Musikus-Profil

5 + 6

2

WP I: Darstellen und Gestalten

6 bis 10

3

Kunst-Leistungskurs

12 bis 13

5








Förderung im BereichSport/Bewegung:


Angebot

Jahrgang

Anzahl W-Std.

Wirbelwind-AG

5 bis 10

2

Rugby-AG

5 bis 10

2

Sport-Leistungskurs

12 bis 13

5

Teilnahme an diversen Wettbewerben im Stadtgebiet

5 bis 13



Förderung besonderer Begabungendurch Wettbewerbe und Zertifikate:


Fach

Wettbewerb/Zertifikat

Jahrgang

Deutsch

Lesewettbewerb

6


Literaturwettbewerbe

5 bis 10


Jugend debattiert

9 und 10


Essay-Wettbewerb

11

Englisch

Cambridge Certificate


Französisch

DELF-Zertifikat


Chinesisch

HSK-Prüfungen, Stufe 1, 2, 3

8, 10, 11-13

Mathematik

Känguru-Wettbewerb



Mathe-Olympiade



Vorbereitung auf die Oberstufe:


Maßnahme

Jahrgang

Kompetenzkurse Deutsch, Englisch, Mathematik

10, 2. Hj.

Greenhornwoche

10, 2. Hj.

Projektwoche Lernen lernen

11, 1. Hj.



Förderung im BereichArbeitsorganisation/Lerntechniken/Berufsvorbereitung etc.:


Maßnahme

Inhalt

Umfang

Jahrgang

Methodentage

Arbeitsorganisation, Konzentration, Lerntechniken, Präsentation, Berufsvorbereitung etc.

4 Tage pro Schuljahr

5 bis 13

Projektwochen

1 pro Schuljahr

5 bis 13



Ansprechpartnerin: MANN, DL

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