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Studien - und Berufsorientierung in der Sekundarstufe I

Die Berufs- und Studienorientierung an der GSG beginnt ab der Jahrgangsstufe 8. Siehat das Ziel junge Menschen zu befähigen, sich eine eigene berufliche Existenzaufbauen zu können und die individuelle Entscheidungsfähigkeit zu fördern. DieSchülerinnen und Schüler sollen zu reflektierten Berufs- undStudienwahlentscheidungen kommen und realistische Ausbildungsperspektiven imAnschluss an die Schule entwickeln. Um den Übergang von Schule zum Berufmöglichst fließend zu gestalten sind Standardelemente entwickelt worden, durchdie der systematische Prozess bis hinein in eine Ausbildung bzw. alternativeAnschlusswege, definiert wird.


Die Studien- und Berufsberatung in der Sekundarstufe I besteht aus denfolgenden Elementen:

Ø  Prozessbegleitender Beratung durch die Agentur für Arbeit
Ø 
Anknüpfungim Unterricht und an Methodentagen
Ø 
Projektwoche
Ø 
Besucheiner Berufswahlmesse
Ø 
Zukunftsbüro
Ø 
Potenzialanalyse
Ø 
Portfolioinstrument
Ø 
Berufsfelderkundungen
Ø 
Betriebspraktikum
Ø 
Praktikumsbörse
Ø 
Praxiskurse
Ø 
Langzeitpraktikum
Ø 
Unterstützungdurch Kooperationspartner
Ø 
koordinierteGestaltung des Übergangs inklusive einer Anschlussvereinbarung. Dazu wird dasInstrument der individuellen Begleitung der Jugendlichen im Sinne einerVerantwortungskette schrittweise ausgebaut.

Abschließend stehen alle Berufsorientierungsveranstaltungen intabellarischer Form aufgelistet. Das folgende Video fasst die zentralenElemente des Landesprogramms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KaoA) zusammen:

 VIDEO:http://www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/video.html

 

 Prozess begleitender Beratung durch die Agentur für Arbeit

Ø regelmäßige Beratung der Schülerinnen undSchüler in Form von Sprechstunden, die etwa alle 4 Wochen an der Schulestattfinden sowie Beratung in der Agentur für Arbeit nach individuellerTerminabsprache,

Ø Vermittlung von Ausbildungsstellen und Beratungüber die aktuelle Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt,

Ø Durchführung vonBerufsorientierungsveranstaltungen im Berufsinformationszentrum (BiZ)

Ø Beratungsangebot für Eltern an Lern- undEntwicklungsgesprächen

Ø bei Bedarf wird die Einschaltung vonFachdiensten (Berufspsychologischer Service, Ärztlicher Dienst, TechnischerBeratungsdienst) veranlasst,

Ø Beratung von Schülerinnen und Schüler imÜbergang zu ausbildungsfördernden Maßnahmen und Fördermöglichkeiten,

Ø Information zur vertieften Berufsorientierung.

 

Kontakt

 

Frau Bals

Berufsberaterin der Agentur für Arbeit

Tel.:  0231/8431173

Email: Heike.Bals@arbeitsagentur.de

 

Bundesagentur für Arbeit

Steinstr. 39

44147 Dortmund

 

 

Anknüpfung in Unterricht und an Methodentagen

Es existieren fächerübergreifende und prozessorientierteEinbindungen der Berufsorientierung in den Unterricht. So wird das Thema in denFächern Deutsch und Wirtschaftslehre an entsprechenden Stellen aufgegriffen.Weiter ist die Berufsorientierung Bestandteil verschiedener Methodentage sowieim Rahmen der KL-Stunden. Dabei wirken von Seiten der Schule dieKlassenlehrerinnen und Klassenlehrer, die Fachlehrer sowie die Studien- undBerufswahlkoordinatoren (StuBos) Herr Sonntag und Herr Hornstein mit.

So werden die Schülerinnen und Schüler darin gefördert:

Ø  eigeneEntscheidungen im Hinblick auf ihre Lebensplanung und den Übergang in dieBerufs- und Arbeitswelt vorbereiten und selbstverantwortlich treffen(Entscheidungs- und Handlungskompetenz),

Ø  Kenntnisseüber die Wirtschafts- und Arbeitswelt und über Bildungs- und Ausbildungswegesystematisieren,

Ø  (betriebsnahe)Praxiserfahrungen sammeln und diese im Unterricht reflektieren,

Ø  eigeneBerufs- und Entwicklungschancen erkennen und sich über den Übergang in eineAusbildung, in weitere schulische Bildungsgänge oder in ein Studium informieren(Sach- und Urteilskompetenz).


Projektwoche

Die Projektwoche des 9. Jahrgangs widmet sich ausschließlich demThema Berufsorientierung. Es werden Bewerbungstrainings von externenKooperationspartnern durchgeführt und das BiZ besucht und vorgestellt. Weiterkommen Ausbildungsbotschafter des IHK und stellen sich den Fragen derSchülerinnen und Schüler. So erhalten diese die Chance in Kontakt mitAuszubildenden zu treten und von deren Erfahrungen aus erster Hand zuprofitieren.

 

Besuch einer Berufswahlmesse

Im neunten Jahrgang wird eine zentrale Studien- undBerufswahlmesse besucht, wodurch die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeithaben, verschiedene Unternehmen und Institutionen kennenzulernen und in Kontaktmit ihnen zu treten. Eine externe Messe bietet eine Vielzahl verschiedenerAnbieter aus unterschiedlichen Bereichen. Welche Messe konkret besucht wird,wird in jedem Schuljahr neu entschieden, um so dem aktuellen Angebot gerecht zuwerden.

In der Sekundarstufe II werden dann zwei weitere andereBerufswahlmessen besucht.

 

Zukunftsbüro

Es existiert ein „Zukunftsbüro“, in dem die StuBos Informationenzur Verfügung stellen, Gespräche  führenund Koordinierungsaufgaben erledigen. Hier werden alle Aktivitäten derBerufsorientierung der Schule transparent zusammengeführt und allen Beteiligtenzugänglich gemacht.

Aktuelle Stellenausschreibungen sowie Informationen über Terminevon Veranstaltungen verschiedener Unternehmen oder Branchen, werden neben dem„Zukunftsbüro“ ausgehängt und ständig aktualisiert. Die Sprechstunde von FrauBals von der Agentur für Arbeit findet ebenfalls hier statt.

 

Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse ist ein wichtiger Bestandteil derindividuellen Förderung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Berufs-und Studienorientierung. Sie ermöglicht es ihnen, zu Beginn ihresOrientierungsprozesses durch Selbst- und Fremdeinschätzung sowie durchhandlungsorientierte Verfahren ihre Potenziale zu entdecken. So können Jugendlicheihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale auchunabhängig von geschlechterspezifischen Rollenerwartungen im Hinblick auf dieLebens- und Arbeitswelt entdecken.

Das Ergebnis der Potenzialanalyse liefert ein breites Spektruman Erkenntnissen, die für die weitere Berufs- und Studienorientierung genutztwerden können. Sie stellt keine Vorfestlegungen auf einen bestimmten Beruf dar.Vielmehr fördert sie die Selbstreflexion und Selbstorganisation derJugendlichen, auch mit Blick auf die Entscheidungs- und Handlungskompetenz, fürden weiteren Prozess der Berufs- und Studienwahl.

Ihre Ergebnisse sind, neben dem schulischerseits verfügbarenErkenntnisstand, Grundlage für den weiteren Entwicklungs- und Förderprozess biszum Übergang in die Ausbildung bzw. ins Studium, mit dem Ziel des Einstiegs indie Berufs- und Arbeitswelt.

Die Ergebnisse werden Teil des Berufswahlpasses und stehen inBeratungsgesprächen zur Verfügung.

 

Portfolioinstrument

Für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 8 wirddurch die Schule ein Portfolioinstrument eingeführt, das den gesamtenschulischen Prozess der Berufs- und Studienorientierung begleitet. DieGeschwister-Scholl-Gesamtschule hat den Berufswahlpass, der für jeden Schülerund jede Schülerin kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Die Schüler undSchülerinnen sammeln in ihm alle relevanten Unterlagen, die sie in denJahrgangsstufen 8, 9 und 10 im Kontext der Berufsorientierung erhalten. Weiterwerden verschiedene Elemente des Berufswahlpasses im Unterricht aufgegriffen.

 

Berufsfelderkundungen

Die Schülerinnen und Schüler führen im Jahrgang 8 zwei und imJahrgang 9 eine Berufsfelderkundung durch. Sie liefern den Schülerinnen undSchülern Impulse, realistische Vorstellungen über die Berufswelt und dieeigenen Fähigkeiten und Interessen zu entwickeln. Dies gilt auch fürakademische Berufsfelder.

Der erste praxisnahe Einblick in mehrere beruflicheArbeitsabläufe dient dazu, eine reflektierte, an den individuellen Fähigkeitenund Neigungen der Schülerinnen und Schüler ausgerichtete Auswahl einesBetriebspraktikums zu fördern. Die Berufsfelderkundungen finden vorrangig inBetrieben statt. Sie ermöglichen praktische Einblicke in die beruflicheArbeitswelt in mindestens drei Berufsfeldern.

Berufsfelderkundungen unterscheiden sich von Betriebserkundungenbzw. Betriebsführungen, bei denen Jugendliche vorrangig als"Zuschauerinnen und Zuschauer" informiert werden. BeiBerufsfelderkundungen sind Jugendliche aktiv beteiligt und können überpraktische Übungen und Ausprobieren sowie Beobachtungen und GesprächeErfahrungen sammeln.

 

Betriebspraktikum

Jedes Jahr, drei Wochen vor den Osterferien, wagen dieSchülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs während eines Betriebspraktikums ihreersten Schritte in die Arbeitswelt. Besonders beliebt sind Berufe in sozialenBereichen wie in Kindertagesstätten, an Grundschulen oder auch in derAltenpflege. Aber auch die sogenannten „klassischen“ Berufe im Handwerk undtechnischen Bereich werden zahlreich gewählt.

Über ein Betriebspraktikum lernen die Schülerinnen und Schülerdie Berufs- und Arbeitswelt anhand von definierten Aufgaben unmittelbar kennen.Sie setzen sich über eine längere Zeit praxisorientiert mit ihren eigenenFähigkeiten und den betrieblichen Anforderungen auseinander. Außerdemreflektieren sie Zeit in einem umfassenden Praktikumsbericht.

 

Praktikumsbörse

Die Praktikumsbörse findet nach dem Betriebspraktikum derSchülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs statt. Die Berufspraktikantenberichten von ihren Erfahrungen berichten und präsentieren diese den Schülernund Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe. Die künftigen Berufspraktikanten derachten Klassen nutzen diese Gelegenheit, sich mit ihren Mitschülerinnen undMitschülern über deren erste Begegnung mit der Berufswelt auszutauschen. Aufdiese Weise bekommen die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen dieMöglichkeit, sich über eine Vielzahl verschiedenster Berufe aus diversenBranchen zu informieren.

 

Praxiskurse

Schülerinnen und Schüler, die im Prozess der Berufs- undStudienorientierung eine individuelle Unterstützung benötigen, können in derJahrgangsstufe 9 und 10 an sogenannten Praxiskursen im Umfang von 48 Std. (Jg.9) bzw. 24 Std. (Jg. 10) teilnehmen. Diese Praxiskurse vermitteln vertiefendeEinblicke in einzelne Berufsfelder bzw. berufliche Tätigkeiten. Sie werden beiBildungsträgern bzw. in Betrieben durchgeführt.

Die Entscheidung, welche Schülerin bzw. welcher Schüler andiesen Praxiskursen teilnimmt, liegt bei der Schule in Zusammenarbeit mit den Schülerinnenund Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten.

 

Langzeitpraktikum

Ergänzend zum Betriebspraktikum und zu Praxiskursen bietet dasLangzeitpraktikum ausgewählten Schülerinnen und Schülern auf freiwilliger Basisdie Möglichkeit, bei fachlichem und individuellem Unterstützungsbedarf einendirekten Übergang von der Schule in eine Ausbildung zu erreichen.

Das zeitlich ausgedehnte Langzeitpraktikum setzt die Empfehlungder Klassenkonferenz, die Zustimmung der Schülerin bzw. des Schülers und derEltern voraus. Es findet in der Regel an einem Tag pro Woche statt. DieLeistungsanforderungen für den Hauptschulabschluss müssen erfüllt werdenkönnen.

 

Unterstützung durch Kooperationspartner

Bei den verschiedenen Elementen der Berufsorientierung unterstützenuns neben der Agentur für Arbeit auch die folgenden Kooperationspartner:

 

Ø  AOK

Ø  Barmer

Ø  BayerAG

Ø  KHS

Ø  Leueund Nill

Ø  Lidl

Ø  Murthfeld

Ø  Remondis

Ø  REWE

Ø  SignalIduna

Ø  Tedi

Ø WILO

 

Anschlussvereinbarung

Als Bestandteil der Übergangsgestaltung  schließen Lehrkräfte, Schülerinnen undSchüler sowie weitere Personen im Beratungsprozess unter Beteiligung derErziehungsberechtigen zur  Bilanzierungdes Berufs- und Studienorientierungsprozesses eine Anschlussvereinbarung ab.Diese reicht bis zur gesicherten Einmündung in der Regel in Ausbildung oderStudium. Die Anschlussvereinbarung wird in der 9. Jahrgangsstufe ausgeteilt.

 

Weiterführende Links

www.zukunftfinder.de

www.arbeitsagentur.de

 

Kontakt

Mitja Hornstein (Host@gsg-do.de)

 

Berufsorientierungsveranstaltungen

 

Jahrgangsstufe:

Termin:

Thema:

 

 8

 

Februar und Mai

 

nach den Osterferien

 

November

 

Berufsfelderkundungen

 

Präsentation der Betriebspraktika

 

Potentialanalyse

 

 

9

 

September

 

September

 

 

drei Wochen vor den Osterferien

 

nach den Osterferien

 

September

 

 

 

 

 

Besuch einer externen Berufswahlmesse

 

Berufsfelderkundung

 

 

Schülerbetriebspraktikum

 

 

Präsentation der Betriebspraktika

 

Projektwoche zum Thema Berufsorientierung

(BIZ-Besuch, Bewerbungstraining mit der AOK, IHK-Ausbildungsbotschafter)

 

10

 

November

 

November

 

 

November

 

2. Halbjahr

 

 

Tag der offenen Tür der Berufskollegs

 

Information über Dortmunder Berufskollegs und deren Abschlüsse

 

Anmeldung Berufskollegs

 

Langzeitpraktikum und Praxiskurse

 

 

Zusätzliche Informationen